Geistliches Angebot für den letzten Sonntag nach Epiphanias, am 1. Februar 2026
Andacht, Lieder, Fürbitten von Prädikant Hajo Fentz

Kreuz über Blagoevgrad / Bulgarien (Foto: Hajo Fentz)
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Eigentlich wünschen wir uns ja bei der Kälte und der Rumrutscherei nichts sehnlicher als den Frühling herbei, aber: erst mit dem heutigen Sonntag geht bei Kirchens die Weihnachtszeit zu Ende.
Und der Wochenspruch aus Jesaja 60 versichert uns:
„Über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir."
Das Licht, das mit Jesus in tiefster Nacht erschienen ist, lässt unsere Nacht nicht traurig und nicht endlos sein. Im Gegenteil: die neue Welt Gottes hat mit Weihnachten bereits begonnen: „Siehe, ich mache alles neu“!
Lied
Weil Gott in tiefster Nacht erschienen (EG 56)
https://music.youtube.com/watch?v=UUaBT6ReUuA&list=OLAK5uy_lQWQCBmlWjxFAZgTGjhlY91NjRufxPp-k
Weil Gott in tiefster Nacht erschienen kann unsre Nacht nicht traurig sein!
Der immer schon uns nahe war, stellt sich als Mensch den Menschen dar.
Weil Gott in tiefster Nacht erschienen, kann unsre Nacht nicht traurig sein!
Bist du der eignen Rätsel müd? Es kommt, der alles kennt und sieht!
Weil Gott in tiefster Nacht erschienen, kann unsre Nacht nicht traurig sein!
Er sieht dein Leben unverhüllt, zeigt dir zugleich dein neues Bild.
Weil Gott in tiefster Nacht erschienen, kann unsre Nacht nicht traurig sein!
Nimm an des Christus Freundlichkeit, trag seinen Frieden in die Zeit!
Weil Gott in tiefster Nacht erschienen, kann unsre Nacht nicht traurig sein!
Schreckt dich der Menschen Widerstand, bleib ihnen dennoch zugewandt!
Weil Gott in tiefster Nacht erschienen, kann unsre Nacht nicht endlos sein!
Anstelle des Psalms hören wir geradezu hymnische Worte aus dem 21. Kapitel der Offenbarung des Johannes. Gott befiehlt dem Seher Johannes aufzuschreiben, wie die tiefste Nacht unserer alten Welt enden wird, wie aus dem Kampf zwischen Gut und Böse Gott als Sieger hervorgeht, und wie Jesus in Gottes neuer Welt, im neuen Jerusalem, die Regentschaft in Herrlichkeit übernehmen wird.
Offenbarung des Johannes, Kap. 21
Das neue Jerusalem
Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.
Und ich sah die Heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.
Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach:
„Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen!
Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und er selbst, Gott mit ihnen,
wird ihr Gott sein.
Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen,
und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein;
denn das Erste ist vergangen.“
Und der auf dem Thron saß, sprach:
„Siehe, ich mache alles neu!
Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende.
Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
Ja, ich komme bald.“
Amen, komm, Herr Jesus!
Gebet
Siehe, ich mache alles neu.
Guter Gott, Schöpfer des Lebens,
das versprichst du uns, dass die Nacht zu Ende geht und eine neue Welt beginnt,
in der du unsere Tränen abwischst,
in der kein Leid und Geschrei und Schmerz mehr ist,
und in der sogar der Tod Hausverbot hat.
Wir glauben deiner Verheißung vom neuen Jerusalem.
Amen.
Evangelium Lukas 17
Eines Tages wollten die Pharisäer von Jesus wissen, wann die neue Welt Gottes kommen würde. Er antwortete ihnen:
„Gottes neue Welt wird nicht so kommen, dass man es – wie bei einem irdischen Reich – äußerlich sofort wahrnehmen kann. Niemand wird euch sagen können: „Schau her!
Hier ist sie oder dort ist sie!“
Und doch versichere ich euch: die neue Welt Gottes ist jetzt schon da – mitten unter euch!“
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus
Mit der weltweiten Christenheit bekennen wir unseren christlichen Glauben mit dem:
Lied
Wir glauben Gott im höchsten Thron (EG 184)
https://www.youtube.com/watch?v=tjXuU9GOqNI
Wir glauben Gott im höchsten Thron, wir glauben Christum, Gottes Sohn,
aus Gott geboren vor der Zeit, allmächtig, allgebenedeit.
Wir glauben Gott, den Heilgen Geist, den Tröster, der uns unterweist,
der fährt, wohin er will und mag, und stark macht, was daniederlag.
Den Vater, dessen Wink und Ruf das Licht aus Finsternissen schuf,
den Sohn, der annimmt unsre Not, litt unser Kreuz, starb unsern Tod.
Der niederfuhr und auferstand, erhöht zu Gottes rechter Hand,
und kommt am Tag, vorherbestimmt, da alle Welt ihr Urteil nimmt.
Den Geist, der heilig insgemein lässt Christen Christi Kirche sein,
bis wir, von Sünd und Fehl befreit, ihn selber schaun in Ewigkeit.
Amen.
Gedanken zu Lukas 17
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus
und die Liebe Gottes
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen.
Amen.
Wo ist Gott, liebe Gemeinde?
Wo ist Gott, der Allmächtige (?), der Kriege, Katastrophen und Verbrechen geschehen lässt?
Wo ist Gott, der doch uns das neue Jerusalem verspricht – seine neue Welt, in der der Tod nicht mehr ist, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz?
Jesus und seine Jünger sind unterwegs in der tiefsten Provinz, irgendwo im Nirgendwo, auf dem Weg von Galiläa nach Jerusalem Sie ziehen von Dorf zu Dorf, sie reden mit den Menschen, und Jesus predigt nicht nur über Gottes Liebe, sondern er zeigt den Menschen ganz konkret, was die Liebe wirkt: er treibt Dämonen aus und heilt Kranke.
Eine Gruppe von Pharisäern kommt zu Jesus. Sie fragen ihn, wann das Reich Gottes, wann seine neue Welt, denn nun kommen werde. Sie wollen Jesu Meinung zu dieser kniffligen Frage „wann wird alles neu?“ hören. Doch eigentlich halten sie sich selbst für die theologischen Spezialisten: Pharisäer studieren nämlich die heiligen Schriften Israels ganz genau. Und ihrer Überzeugung nach wird Gott sehr bald den Messias, den Retter, den Gesalbten, den König Israels schicken: er wird die Herrschaft übernehmen über Israel und die ganze Welt und dann das Reich Gottes auf Erden errichten. Das genaue Datum für dieses welthistorische Ereignis können sie noch nicht genau vorhersagen, aber sie sind dran am Thema, gilt es doch lediglich, die Sternen-konstellationen, die darüber Auskunft geben, richtig zu berechnen.
Jesus hat – wen wundert es – einen ganz anderen Ansatz. Er erklärt den Experten erst einmal, wo Gott nicht zu finden ist. Ja: Gottes neue Welt wird zwar kommen, aber nicht so, dass man sagen könnte: hier ist sie, oder dort ist sie. Die Begleitumstände des Weltuntergangs – Stürme, Erdbeben, Feuersbrünste – werden zwar kommen wie damals bei Elia auf dem Berg Horeb. Aber: darin ist Gott nicht zu finden.
Gott lässt sich aber finden im Säuseln des Windes, ganz unscheinbar und fast unhörbar.
Gottes neue Welt kommt sozusagen „auf leisen Sohlen“, und wir müssen uns konzentrieren, sie in unserer alten Welt zu entdecken. Denn – das sagt Jesus auch: Gottes Reich ist schon längst da. „Siehe, ich mache alles neu“: die neue Welt Gottes ist bereits „mitten unter euch“.
Wo ist Gott?
Für das „Mitten unter euch“ gibt es in der christlichen Theologie mehrere Deutungsmöglichkeiten und somit auch mehrere Antworten.
Antwort eins: „Das Reich Gottes ist inwendig in euch.
So übersetzt Martin Luther die Worte Jesu: inwendig, im Innern des Menschen, in seiner Seele. Gott erobert die Herzen der Menschen, und so erobert Gott die Welt.
Dieses inwendige „Gott in mir“, diese persönliche Gottesbeziehung ist – wie jede Beziehung – einzigartig. Für mich war und ist es ein „Gott bei mir“. Gott war bei mir und Gott ist bei mir, und hoffentlich wird er bei mir bleiben bis zu meinem Lebensende.
Antwort zwei:
„Das Reich Gottes ist in euren Händen.“
Teresa von Avila – Mystikerin, Kirchenlehrerin, Ordensgründerin, Heilige – übrigens auch für uns Evangelische – lebte im Spanien des 15. Jahrhunderts. Sie schreibt: „Christus hat keine Hände außer eure.“
Auch Gottes neue Welt existiert also bereits dort, wo Menschen an ihr mitbauen: bei „Laib und Seele“ zum Beispiel, wo in Matthäus, in Dreifaltigkeit, in Petrus-Giesensdorf und in vielen anderen kirchlichen Ausgabestellen Lebensmittel an bedürftige Kundinnen und Kunden verteilt werden.
Gottes neue Welt war auch spürbar in vielen Steglitzer und Zehlendorfer Kirchengemeinden und Sportvereinen, die beim großen Stromausfall sofort ihre Gemeindehäuser und Turnhallen öffneten, um den vielen betroffenen Menschen Wärme und Schutz zu geben.
Gottes neue Welt zeigt sich im praktischen Handeln von Caritas und Diakonie, in der Seelsorge in Krankenhäusern und Gefängnissen.
Überall scheint sie durch, Gottes neue Welt, sogar dort, wo Niemand an Gott glaubt. Zum Anfang haben wir es doch gesungen: Nimm an des Christus Freundlichkeit, trag seinen Frieden in die Zeit!
Weil Gott in tiefster Nacht erschienen, kann unsre Nacht nicht traurig sein!
Und zu guter Letzt Antwort drei:
„Das Reich Gottes ist mitten unter euch.“
Gottes neue Welt ist immer da, wo wir Menschen uns gegenseitig das geben, was wir zum Leben brauchen: Unterstützung und Hilfe, Nähe und Gemeinschaft, Zuwendung und Liebe.
„Mitten unter euch“:
Ich habe ihnen dieses Erlebnis schon mindestens einmal erzählt und ich tue es wieder. Ganz bewusst und einfach deshalb, weil ich damals, an diesem Nachmittag im Sommer 2009 Gottes Gegenwart und seiner neuen Welt ganz nahe war. Wenn sie sich erinnern, dann hören sie diese Geschichte bestimmt gerne noch einmal, und wenn sie sich nicht erinnern sowieso!
Zum zweiten Steglitzer KonfiCamp waren wir nach Hirschluch am Scharmützelsee gefahren: 80 Steglitzer Konfirmandinnen und Konfirmanden plus 25 haupt- und ehrenamtliche Begleitende sowie – wo nötig – ausgebildete Fachkräfte. Wir verbrachten dort 5 gemeinsame Tage. Vormittags gab´s natürlich Konfirmandenunterricht zum Thema „Vorbilder“. Nachmittags dann die unterschiedlichsten Freizeitangebote, unter anderem auch – unter professioneller Anleitung – den äußerst beliebten Kletter-Workshop. Vor allem die Jungs hatten ihren Spaß und ihre Herausforderung daran.
Für einen dieser Jungs wurde dieser Kletter-Workshop jedoch zu viel mehr: zu etwas ganz Besonderem und Unvergesslichem, zu einem „siehe, ich mache alles neu“! Denn dieser Junge saß seit seiner Geburt im Rollstuhl, und er war so sehr auf Unterstützung angewiesen, dass immer einer der Teamer bei ihm sein musste.
Beim Abschluss-Gottesdienst meldete sich dieser Junge plötzlich. Es wurde ganz still, und dann erzählte er uns seine Geschichte. Nämlich, dass diese Fahrt eines der schönsten Erlebnisse in seinem Leben war. Weil er mit uns zusammen Gemeinschaft erlebt hatte; weil er in diesen letzten 5 Tagen mit seinem Rollstuhl nicht in eine Ecke geschoben wurde; weil er sich von uns akzeptiert fühlte und getragen, und das sogar im wortwörtlichen Sinn.
Ich war an diesem Nachmittag dabei, wo die Nacht nicht mehr traurig war, wo Himmel und Erde sich berührten, und wo für den Jungen im Rollstuhl alles neu wurde.
Er und ich waren zum Kletterworkshop gelaufen bzw. gefahren und guckten jetzt den andern Jungs beim Klettern zu.
Plötzlich rief Manne, der Workshopleiter, die Gruppe zu sich, und sie bildeten einen Kreis. Sie steckten die Köpfe zusammen, sodass nur ein leises, fast unhörbares Tuscheln zu hören war, etwa so wie das Säuseln des Windes vom Berg Horeb. Nach kurzer Zeit kam Bewegung in die Gruppe. Wortlos und ernst und entschlossen kamen sie auf uns zu. Sie stellten sich um den Jungen herum. Sie nahmen ihre Kletterseile und knoteten sie am Rollstuhl fest. Und als alles gesichert war zogen sie den Jungen ganz vorsichtig und behutsam hoch in den Himmel.
Wenn das Leid jedes Armen uns Christus zeigt, und die Not, die wir lindern, zur Freude wird,
dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, dann wohnt er schon in unserer Welt.
Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht
in der Liebe die alles umfängt,
in der Liebe die alles umfängt.
Der Junge im Rollstuhl: er schwebte Gottes neuer Welt entgegen – für ihn wurde plötzlich alles neu, und seine Nacht war nicht mehr traurig.
Amen.
Und der Friede Gottes, der höher ist als alle unsere Vernunft, der bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus.
Amen.
Und der Friede Gottes, der höher ist als alle unsere Vernunft, der bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.
Lied
Wenn das Brot, das wir teilen (SJ 179)
https://www.youtube.com/watch?v=4fPQJyPyYY0
Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht, und das Wort, das wir sprechen, als Lied erklingt,
Ref.: dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, dann wohnt er schon in unserer Welt.
Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht
in der Liebe die alles umfängt,
in der Liebe die alles umfängt.
Wenn das Leid jedes Armen uns Christus zeigt, und die Not, die wir lindern, zur Freude wird, Ref.:
Wenn die Hand, die wir halten, uns selber hält, und das Kleid, das wir schenken, auch uns bedeckt,
Ref.
Wenn der Trost, den wir geben, uns weiterträgt, und der Schmerz, den wir teilen, zur Hoffnung wird,
Ref.
Wenn das Leid, das wir tragen, den Weg uns weist und der Tod, den wir sterben, vom Leben singt:
Ref.: dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, dann wohnt er schon in unserer Welt.
Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht
in der Liebe die alles umfängt,
in der Liebe die alles umfängt.
Fürbittengebet
Menschgewordener Gott, deine Güte währt ewig.
In Jesus Christus kommst du zu uns und siehst uns an –
Mensch unter Menschen, ewiges Licht in tiefer Nacht.
Mit deiner Geburt erahnen wir deine neue Welt:
Alles wird neu, und unsere Nacht ist nicht mehr traurig. Wir bitten:
Herr, erbarme dich.
Menschgewordener Gott, deine Güte währt ewig.
Sieh deine Menschen an:
leuchte den Verzweifelten, dass sie Hoffnung finden,
den Gehetzten, dass sie ruhig werden,
den Traurigen, dass sie Lebensmut schöpfen,
den Kraftlosen, dass sie Zuversicht erfahren,
den Sterbenden, dass sie deine Herrlichkeit sehen.
Wir bringen die Menschen vor dich, um deren Leid wir persönlich wissen.
In der Stille nennen wir dir ihre Namen:
Alles wird neu, und unsere Nacht ist nicht mehr traurig. Wir bitten:
Herr, erbarme dich.
Menschgewordener Gott, deine Güte währt ewig.
Sieh auf uns und befreie uns:
von Krieg und Terror, von Gewalt und Verachtung.
Von Lieblosigkeit und Neid, von Selbstsucht und Rücksichtslosigkeit.
Alles wird neu, und unsere Nacht ist nicht mehr traurig. Wir bitten:
Herr, erbarme dich.
Menschgewordener Gott, deine Güte währt ewig.
Sieh uns an:
lass uns in dir wachsen und in dir leuchten,
in dir atmen und in dir lieben,
in dir leben und dir folgen,
in dir sterben und auferstehen – und selbst Licht werden in deinem Licht.
Mache uns neu, damit unsere Nacht nicht mehr traurig ist.
Amen.
Wir dürfen zu Gott Vater sagen und dabei auch daran denken, mit welcher Bedingungslosigkeit wir von unserer Mutter geliebt wurden. Und so wie Jesus damals gebetet hat, dürfen auch wir heute beten:
Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.
Lied
Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude (EG 66,1,7,8)
https://music.youtube.com/watch?v=U2RA4vDlu9c
Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude; A und O, Anfang und Ende steht da.
Gottheit und Menschheit vereinen sich beide; Schöpfer, wie kommst du uns Menschen so nah!
Himmel und Erde, erzählet's den Heiden: Jesus ist kommen, Grund ewiger Freuden.
Jesus ist kommen, die Quelle der Gnaden: komme, wen dürstet, und trinke, wer will!
Holet für euren so giftigen Schaden Gnade aus dieser unendlichen Füll!
Hier kann das Herze sich laben und baden. Jesus ist kommen, die Quelle der Gnaden.
Jesus ist kommen, die Ursach zum Leben. Hochgelobt sei der erbarmende Gott,
der uns den Ursprung des Segens gegeben; dieser verschlinget Fluch, Jammer und Tod.
Selig, die ihm sich beständig ergeben! Jesus ist kommen, die Ursach zum Leben.
Wir dürfen gewiss sein: wir sind von Gott gesegnet:
Segen
Der Herr segne dich und behüte dich.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.
Amen.
Informationen
Am nächsten Freitag laden wir um 20 Uhr wieder zu church@night mit Pfarrer Oliver Matri und seinem Team.
Den Gottesdienst am nächsten Sonntag feiern wir mit Pfarrerin Brigitte Schöne,
Sabine Erdmann an der Orgel und dem Instrumentalensemble Rawad Abo.
Der Gemeidekirchenrat hat in seiner letzten Sitzung den Haushaltsplan 2026/2027
verabschiedet. Er ist von morgen, Montag, 2. Februar bis Freitag, 6. Februar während der Öffnungszeiten der Küsterei einsehbar.
Die Kollekten der letzten Gottesdienste erbrachten für Aktion Sühnrezeichen € 75,38 und für unsere Kirchenmusik € 58,18.