Psalm, Lieder, Gebete und Predigt von Pfarrer Oliver Matri

Biblischer Vers für die Woche:
„Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht." Johannes 12,24
Liebe Leserinnen und Leser,
Herzlich willkommen zu dieser Andacht zum Sonntag „Lätare“. Lätare, das bedeutet: „Freut euch“. Dieser Sonntag ist wie ein Aufatmen mitten in der Passionszeit, und der Wochenspruch passt perfekt dazu. Er steht bei Johannes im 12. Kapitel: "Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht."
Vom Sterben ist da die Rede – denn wir gehen auf Karfreitag zu, auf das Kreuz. Aber damit endet der Wochenspruch nicht, sondern es geht weiter: „wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.“ Auf Karfreitag wird Ostersonntag folgen. Auf den Tod am Kreuz folgt Jesu Auferstehung. Wie ein Hoffnungsschimmer ist sie schon sichtbar. Darum freuen wir uns heute schon, auch wenn wir noch mitten in der Passionszeit sind. Wir tun das mit dem ersten Lied, das von dem Weizenkorn handelt, „Korn das in die Erde“ (EG 98).
Lied
Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt (EG 98)
Der Text dieses Liedes ist urheberrechtlich geschützt und kann deshalb hier leider nicht wiedergegeben werden.
Psalm 84
Wie lieblich sind deine Wohnungen, HERR Zebaoth!
Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorhöfen des HERRN;
mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott.
Der Vogel hat ein Haus gefunden
und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen –
deine Altäre, HERR Zebaoth, mein König und mein Gott.
Wohl denen, die in deinem Hause wohnen;
die loben dich immerdar.
Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke halten
und von Herzen dir nachwandeln!
Wenn sie durchs dürre Tal ziehen, /
wird es ihnen zum Quellgrund,
und Frühregen hüllt es in Segen.
Sie gehen von einer Kraft zur andern
und schauen den wahren Gott in Zion.
HERR, Gott Zebaoth, höre mein Gebet;
vernimm es, Gott Jakobs!
Gott, unser Schild, schaue doch;
sieh an das Antlitz deines Gesalbten!
Denn ein Tag in deinen Vorhöfen
ist besser als sonst tausend.
Ich will lieber die Tür hüten in meines Gottes Hause
als wohnen in den Zelten der Frevler.
Denn Gott der HERR ist Sonne und Schild; /
der HERR gibt Gnade und Ehre.
Er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen.
HERR Zebaoth, wohl dem Menschen,
der sich auf dich verlässt!
Gebet
Bitten wir Gott um sein Erbarmen.
Herr Jesus Christus,
du kennst unsere Welt mit ihrer Unruhe und ihren offenen Wunden.
Wir sehen Zerstörung und Streit, Hoffnungslosigkeit und Angst –
oft wissen wir selbst nicht, worauf wir hoffen sollen.
Herr, erbarme dich.
Du kennst auch unsere eigenen Herzen:
unsere Müdigkeit, unsere Zweifel, unsere Sehnsucht nach Trost.
Wo wir hart geworden sind oder mutlos oder zynisch,
wo wir uns selbst und andere aus dem Blick verlieren,
komm uns nahe mit deiner Barmherzigkeit.
Christus, erbarme dich.
Du rufst uns zur Freude, auch wenn sie uns fern scheint.
Öffne unsere Augen für deine Gegenwart,
öffne unsere Herzen für deine Freude,
stärke unser Vertrauen und richte uns auf durch deinen Frieden.
Herr, erbarme dich.
Gnadenzuspruch
Gott spricht: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ (Jesaja 66,13)
Nicht unsere Stärke hält uns, sondern Gottes Liebe.
Nicht unsere Zweifel trennen uns von ihm, sondern seine Treue sucht uns immer neu.
Gott kennt unser Leben mit allem, was gelungen und misslungen ist.
Er vergibt uns, richtet uns auf und schenkt uns neuen Anfang.
Sein Trost gilt uns heute und alle Tage.
So dürfen wir gewiss sein:
Unsere Schuld ist uns vergeben,
Gottes Frieden ist uns zugesagt,
und sein Erbarmen trägt uns durch Jesus Christus.
Amen.
Gebet
Gott,
Halt unseres Lebens bist du in Angst.
Du bist uns Zuversicht in Zweifel.
Du bist uns nahe in Traurigkeit.
Stecke uns an mit deiner Freude,
die uns begegnet in Jesus Christus, unserem Bruder und Herrn,
der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und Leben schafft,
jetzt und in Ewigkeit.
Amen.
Evangelium
Johannes 12, 20 – 24
Es waren aber einige Griechen unter denen, die heraufgekommen waren, um anzubeten auf dem Fest. Die traten zu Philippus, der aus Betsaida in Galiläa war, und baten ihn und sprachen: Herr, wir wollen Jesus sehen. Philippus kommt und sagt es Andreas, und Andreas und Philippus sagen’s Jesus. Jesus aber antwortete ihnen und sprach: Die Stunde ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht werde. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.
Glaubensbekenntnis
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben. Amen.
Lied
O Heiland, reiß die Himmel auf (EG 7)
1. O Heiland, reiß die Himmel auf,
herab, herab vom Himmel lauf,
reiß ab vom Himmel Tor und Tür,
reiß ab, wo Schloss und Riegel für.
4. Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt,
darauf sie all ihr Hoffnung stellt?
O komm, ach komm vom höchsten Saal,
komm, tröst uns hier im Jammertal.
6. Hier leiden wir die größte Not,
vor Augen steht der ewig Tod.
Ach komm, führ uns mit starker Hand
vom Elend zu dem Vaterland.
Predigt
Freuet euch mit Jerusalem und seid fröhlich über die Stadt, alle, die ihr sie lieb habt! Freuet euch mit ihr, alle, die ihr über sie traurig gewesen seid. Denn nun dürft ihr saugen und euch satt trinken an den Brüsten ihres Trostes; denn nun dürft ihr reichlich trinken und euch erfreuen an ihrer vollen Mutterbrust. Denn so spricht der Herr: Siehe, ich breite aus bei ihr den Frieden wie einen Strom und den Reichtum der Völker wie einen überströmenden Bach. Da werdet ihr saugen, auf dem Arm wird man euch tragen und auf den Knien euch liebkosen. Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet; ja, ihr sollt an Jerusalem getröstet werden. Ihr werdet’s sehen und euer Herz wird sich freuen, und euer Gebein soll grünen wie Gras. Dann wird man erkennen die Hand des Herrn an seinen Knechten und den Zorn an seinen Feinden. (Jesaja 66, 10-14)
Freuet euch! Freude und Trost, ausgerechnet über Jerusalem, ausgerechnet jetzt! Gar nicht einfach, Hoffnung zu haben für Jerusalem. Gar nicht einfach, Hoffnung zu haben für unsere Welt. Wer die Nachrichten verfolgt, wer auf Konflikte, Unsicherheiten und Zukunftsängste blickt, der merkt schnell: Freude wirkt oft fehl am Platz, fast naiv. Doch der Trost und die Hoffnung, um die es hier geht, sind auch nicht von dieser Welt. Sie entstehen nicht aus günstigen Umständen oder schnellen Lösungen. Sie kommen von Gott. Aber der Reihe nach.
Wir sind in Jerusalem – allerdings nicht heute, sondern in einer ganz anderen Situation. Es ist das 5. Jahrhundert vor Christus. Seit einigen Jahren kommen viele Israelitinnen und Israeliten aus Babylon zurück, aus dem Exil. Jahrzehntelang hatten sie fern der Heimat gelebt, hatten sich eingerichtet und gleichzeitig die Sehnsucht nach Jerusalem bewahrt. Nun kehren sie zurück – voller Erwartungen, voller Erinnerungen, voller Hoffnung.
Doch was sie vorfinden, entspricht nicht ihren Träumen. Auch ein paar Menschen aus Babylon und aus anderen Ländern sind mitgekommen. Und sie haben keine leere Stadt vorgefunden – da waren diejenigen, die zurückgeblieben waren, Menschen mit eigenen Erfahrungen, eigenen Sorgen und eigenen Vorstellungen davon, wie es weitergehen soll. Eine ziemlich bunte Mischung also, kulturell, religiös und sozial. Unterschiedliche Lebensgeschichten treffen aufeinander, und damit auch unterschiedliche Interessen.
Und die Lage ist schwierig: Vieles ist zerstört in der Stadt, Mauern liegen in Trümmern, Häuser sind verfallen, das Leben ist mühsam. Die Stadt wirkt trist und unwirtlich. Es gibt nicht viel zu essen für all die Neuankömmlinge. Ressourcen sind knapp, die Kräfte begrenzt. Und die Prioritäten sind auch nicht klar: Die einen wollen den Tempel so schnell wie möglich wieder aufbauen, weil sie glauben, dass ohne das religiöse Zentrum keine Zukunft möglich ist. Sie haben schon angefangen. Die anderen finden, dass es wirklich Dringenderes zu tun gibt – Wohnungen, Felder, Versorgung, Sicherheit. Wieder anderen ist es egal, oder sie haben gar keinen Kopf für solche Fragen, weil sie mit ihrem eigenen Überleben beschäftigt sind. Was für ein Durcheinander! Jede und jeder will etwas anderes.
Nur eines könnten sie alle gut gebrauchen: Trost! Nein, eigentlich zwei Dinge: Trost und Freude! Nicht oberflächliche Fröhlichkeit, sondern eine Freude, die trägt. In diese Situation hinein erklingt das Prophetenwort: „Freuet euch mit Jerusalem und seid fröhlich über die Stadt, alle, die ihr sie lieb habt! Freuet euch mit ihr, alle, die ihr über sie traurig gewesen seid.“
Nicht: Wartet erst, bis alles besser geworden ist. Nicht: Freut euch, wenn die Stadt wieder aufgebaut ist. Sondern: Freut euch jetzt. Mitten im Chaos. Mitten im Unfertigen. Denn – nein, eigentlich: damit! – ihr saugen und euch satt trinken dürft. Die Freude als Zugangstor, als Eintrittskarte zum Trost. Freut euch, damit ihr getröstet werdet.
Erst Freude, dann Trost – nicht umgekehrt. Nicht: „Erst muss sich etwas ändern, dann kann man sich freuen.“ Die Freude kommt zuerst. Sie ist ein Akt des Vertrauens. Sie öffnet das Herz für Gottes Trost.
Und dieser Trost ist dann wie Muttermilch, die reichlich fließt – stillend, nährend, wohltuend. Existenziell ist dieser Trost – er schenkt Urvertrauen. Welches Trostbild könnte stärker sein als das eines Säuglings an der Brust seiner Mutter? Ein Säugling kann sich nicht selbst versorgen, nicht erklären, nicht verstehen. Er schreit – und wird gehalten. Wie der Schrei nach Nahrung einen Säugling ganz erfasst, so gibt ihm das Stillen ganzen Trost, ganzen Frieden. Hunger, Angst und Unruhe weichen der Geborgenheit.
So ist Gottes Trost: nicht Erklärung, sondern Nähe. Nicht Theorie, sondern Versorgung. Nicht Antwort auf alle Fragen, sondern Halt mitten in ihnen.
Dann stellt sich Frieden ein, denn den verspricht der Prophet auch. Nein, eigentlich verspricht Gott selbst ihn. Wie ein Strom flutet dieser Friede herbei, nicht spärlich, sondern überreich. Und Reichtum schwemmt er auch mit – nicht nur materiell gedacht, sondern als Fülle des Lebens. „Auf dem Arm wird man euch tragen und auf den Knien euch liebkosen.“ Ein erstaunliches Bild: Erwachsene Menschen werden beschrieben wie kleine Kinder, die gehalten und gewiegt werden. Gott scheut sich nicht vor dieser Zärtlichkeit.
Zu schön, um wahr zu sein, klingt das alles. Es will so gar nicht zur Realität passen – nicht zur Realität im 5. Jahrhundert vor Christus und nicht zur Realität hier und heute. Kriege enden nicht sofort, Konflikte verschwinden nicht einfach, persönliche Sorgen lösen sich nicht über Nacht. So hat Trost auch etwas mit Trotz zu tun. Und das führt mich zum Wochenlied „Jesu, meine Freude“. Da heißt es in der dritten Strophe:
„Trotz dem alten Drachen,/ Trotz dem Todesrachen,/ Trotz der Furcht dazu!/ Tobe, Welt, und springe; / ich steh hier und singe / in gar sichrer Ruh. / Gottes Macht hält mich in acht, / Erd und Abgrund muß verstummen,/ ob sie noch so brummen.“
Trost hat mit Trotz zu tun, denn er tröstet trotzdem. Er trotzt der Realität. Er „macht“ das Leid nicht „weg“, er macht nichts ungeschehen. Und doch verändert er die Situation, weil er den Menschen verändert. Trost ist nicht Vertröstung. Vertröstung sagt: Irgendwann wird alles besser, halt nur durch. Trost dagegen sagt: Du bist jetzt nicht allein.
Und dann sagt Gott: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ Gott als tröstende Mutter. Und wie tröstet einen seine Mutter? Eine Mutter tröstet bedingungslos, und voller Liebe. Mütterliche Liebe, ein unglaublich starkes Bild! Und doch nicht unzerstörbar, wie alle menschlichen Bindungen. Menschen können enttäuschen, vergessen, überfordert sein. Aber Gott spricht: Selbst wenn eine Mutter das Kind vergisst, ich vergesse dich nie! (Jes 49,15)
„Ich vergesse dich nie“ – das ist ein Versprechen. Das Versprechen des Bundes Gottes mit seinen Menschen, der unter dem Regenbogen mit Noah begann und der immer wieder von Gott bestätigt und bekräftigt wurde. Ein roter Faden durch die ganze Bibel: Gott bleibt treu. Durch Krisen hindurch. Durch Zweifel hindurch. Durch alle Passionsgeschichten hindurch.
Jenseits von allem Schweren, in dieser Welt und auch in unseren eigenen Biographien, verspricht Gott: Ich halte zu euch! Am Ende siegt das Leben – das ist die Botschaft von Ostern. Und diese Zukunft wirft ihr Licht schon jetzt in unsere Gegenwart hinein. Sie will uns heute Trost schenken und eine Freude, die tiefer reicht als alle Umstände.
Darum ist der Ruf des Propheten kein weltfremder Optimismus, sondern eine Einladung zum Vertrauen: Freut euch – nicht weil alles gut ist, sondern weil Gott da ist.
Also: Freut euch!
Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.
Amen.
Lied
Jesu, meine Freude (EG 396)
Jesu, meine Freude,
meines Herzens Weide,
Jesu, meine Zier:
Ach wie lang, ach lange
ist dem Herzen bange
und verlangt nach dir!
Gottes Lamm, mein Bräutigam,
außer dir soll mir auf Erden
Unter deinem Schirmen
bin ich vor den Stürmen
aller Feinde frei.
Lass den Satan wettern,
lass die Welt erzittern,
mir steht Jesus bei.
Ob es jetzt gleich kracht und blitzt,
ob gleich Sünd und Hölle schrecken,
Jesus will mich decken.
Trotz dem alten Drachen,
Trotz dem Todesrachen,
Trotz der Furcht dazu!
Tobe, Welt, und springe;
ich steh hier und singe
in gar sichrer Ruh.
Gottes Macht hält mich in Acht,
Erd und Abgrund muss verstummen,
ob sie noch so brummen.
Fürbitte
Barmherziger Gott, zu dir kommen wir mit allem, was uns bewegt:
Wir bitten dich für die Völker der Erde, besonders für Regionen voller Konflikt und Gewalt. Stellvertretend für sie alle bringen wir dir heute die Ukraine und den Nahen Osten.
Stärke alle, die Frieden suchen,
tröste die Leidenden und bewahre die Hoffnung derer, die sich nach Versöhnung sehnen.
Wir bitten dich für deine Kirche in aller Welt.
Schenke ihr Worte, die trösten,
Mut, der Hoffnung weckt,
und Liebe, die Menschen zusammenführt, wo Trennung herrscht.
Wir bitten dich für Menschen, die Trost brauchen:
für Trauernde, Einsame, Kranke und Erschöpfte,
für alle, die sich vergessen fühlen.
Lass sie Menschen begegnen, durch die deine Nähe spürbar wird.
Wir bitten dich für uns selbst und unsere Gemeinde.
Lehre uns, einander beizustehen,
Freude zu teilen und Trost weiterzugeben,
damit dein Frieden unter uns wachsen kann.
In einem Moment der Stille bringen vor dich, Gott, was wir auf dem Herzen haben.
Alle diese Bitten legen wir in das Gebet, das Jesus Christus uns gelehrt hat:
Vaterunser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.
Lied
In dir ist Freude (EG 398)
1. In dir ist Freude in allem Leide,
o du süßer Jesu Christ!
Durch dich wir haben himmlische Gaben,
du der wahre Heiland bist;
hilfest von Schanden, rettest von Banden.
Wer dir vertrauet, hat wohl gebauet,
wird ewig bleiben. Halleluja.
Zu deiner Güte steht unser G'müte,
an dir wir kleben im Tod und Leben;
nichts kann uns scheiden. Halleluja.
2. Wenn wir dich haben,
kann uns nicht schaden
Teufel, Welt, Sünd oder Tod;
du hast's in Händen,
kannst alles wenden,
wie nur heißen mag die Not.
Drum wir dich ehren, dein Lob vermehren
mit hellem Schalle,freuen uns alle
zu dieser Stunde. Halleluja.
Wir jubilieren und triumphieren,
lieben und loben dein Macht dort droben
mit Herz und Munde. Halleluja.
Segen
Gott segne Dich und er behüte Dich.
Gott lasse sein Angesicht leuchten über Dir und sei Dir gnädig.
Gott erhebe sein Angesicht auf Dich und gebe Dir Frieden. Amen.
Mit herzlichen Grüßen, Pfarrer Oliver Matri
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