Geistliche Angebote

Andacht, Lieder, Fürbitten von Prädikant Hajo Fentz 

Bild von Raheel Shakeel von Pixabay

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Jesus Christus: Wahrer Mensch und wahrer Gott: wir Christen glauben, dass dieser Jesus von Nazaret, dieser Zimmermann aus der tiefsten Provinz Galiläas nicht nur ein guter Mensch war. Oder – wie unsere muslimischen Geschwister meinen – der zweitwichtigste Prophet nach Mohammed.

Wir Christen glauben, dass in diesem Jesus von Nazaret Gott selbst in unsere Welt gekommen ist. Jetzt berühren sich Himmel und Erde, und die neue Welt Gottes hält Einzug: siehe, ich mache alles neu!

Doch in den letzten Wochen seines Lebens wird es einsam um Jesus, und er spürt, wie das Neue zu einer "Mission impossible" wird und zu scheitern droht. Denn Jesus steht kurz vor seiner Verhaftung, vor seiner Verurteilung und Hinrichtung. Und er weiß es.

Wie sieht es bei ihm innendrin aus, tief in seinem Herzen? Die Evangelien erzählen darüber sehr persönlich und ehrlich. Der wahre Mensch Jesus hat im Angesicht des Todes nichts zu tun mit dem süßen Jesus Christ, von dem wir gleich singen werden.

Geradezu italienisch: so kommt es daher, unser erstes von drei Passionsliedern, die kontrastreicher nicht sein könnten. „In dir ist Freude in allem Leide“ ist schwungvoll, leicht und tänzerisch. Und tatsächlich war es ursprünglich ein balletto, ein Tanz- und Liebeslied des italienischen Renaissance-Komponisten Giovanni Gastoldi. In der Reformation bekommt es seinen frommen Text vom Thüringer Pfarrer Cyriacus Schneegaß. Er nimmt die Freude der Musik auf und überträgt sie auf das Passionsgeschehen: das Leiden und Sterben des wahren Menschen Jesus lässt uns jubilieren und triumphieren und freudig unseren Heiland und wahren Gott besingen: „o, du süßer Jesu Christ“: Mission Completed!

 

 

Lied

In dir ist Freude (EG 398)

https://www.youtube.com/watch?v=A6phx6qDkxQ&list=RDA6phx6qDkxQ&start_radio=1

In dir ist Freude in allem Leide, o du süßer Jesu Christ!
Durch dich wir haben himmlische Gaben, du der wahre Heiland bist;
hilfest von Schanden, rettest von Banden.
Wer dir vertrauet, hat wohl gebauet, wird ewig bleiben. Halleluja.
Zu deiner Güte steht unser G'müte, an dir wir kleben im Tod und Leben; nichts kann uns scheiden. Halleluja.

Wenn wir dich haben, kann uns nicht schaden Teufel, Welt, Sünd oder Tod;
du hast's in Händen, kannst alles wenden, wie nur heißen mag die Not.
Drum wir dich ehren, dein Lob vermehren mit hellem Schalle, freuen uns alle zu dieser Stunde. Halleluja.
Wir jubilieren und triumphieren, lieben und loben dein Macht dort droben mit Herz und Munde. Halleluja.

 

 

Psalm 84

Wie lieb sind mir deine Wohnungen, Herr Zebaoth.
Meine Seele sehnt sich danach und wünscht sich nur:
Ich möchte so gerne beim Herrn sein, in den Höfen, die seinen Tempel umgeben.
Mit Leib und Seele schreie ich nach dir, nach dem Gott meines Lebens.
Sogar der Sperling hat ein Zuhause gefunden und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen.
So ist es auch bei deinen Altären, Herr Zebaoth, mein König und mein Gott:
glücklich sind, die in deinem Haus wohnen und dich dort für immer preisen! 
Glücklich sind die Menschen, die einen sicheren Platz bei dir finden.
Ja, Gott, der Herr, ist Sonne und Schild. Gnade und Würde verleiht uns der Herr.
Glücklich sind die Menschen, Herr Zebaoth, die sich ganz auf dich verlassen.

 

 

Gebet

Jesus Christus, wahrer Mensch und wahrer Gott,
du kommst in unsere Welt – erst gefeiert und dann verstoßen – 
und gehst gehorsam und von allen verlassen deinen Weg zum Kreuz.
Jetzt berühren sich Himmel und Erde, und deine neue Welt hält Einzug.

Sei bei uns, und lass uns mit dir gehen als deine Freundinnen und Freunde.
Gib uns Eindeutigkeit und Zivilcourage, damit wir durch unser Reden und Tun bezeugen: Siehe, ich mache alles neu.“
Amen.

 

 

Evangelium 

Johannes 12, 20 – 24

Es befanden sich auch einige Griechen unter denen, die zum Fest nach Jerusalem gekommen waren, um Gott anzubeten. Die gingen zu Philippus, der aus Betsaida in Galiläa stammte, und baten ihn: „Herr, wir wollen Jesus sehen!“ Philippus ging zu Andreas und sagte es ihm. Dann gingen die beiden zu Jesus und berichteten es ihm. 

Da sagte Jesus zu ihnen: 
Die Stunde ist gekommen! Jetzt wird der Menschensohn in seiner Herrlichkeit sichtbar. Amen, das sage ich euch: das Weizenkorn muss in die Erde fallen und sterben, sonst bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.

 

 

Lied

Wir glauben Gott im höchsten Thron (EG 184)

https://www.youtube.com/watch?v=tjXuU9GOqNI

 

 

Gedanken

zu Joh. 12, 20-24

Jesus – wahrer Mensch
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen.
Amen.

Liebe Gemeinde,
Blut und Wunden, Schmerz und Hohn – das schreckliche Ende des Jesus von Nazareth 
kommt nicht aus heiterem Himmel, sondern es kündigt sich schon Monate vor seiner Gefangennahme, seinem Prozess und seiner Hinrichtung an. Johannes berichtet darüber und zeigt uns einen zutiefst „menschlichen“ Jesus: immer mehr in die Enge getrieben, wird er zunehmend verzweifelt und barsch, seine frühere Souveränität geht verloren, und sogar seinen Jüngern gegenüber kann er sich nicht mehr recht verständlich machen.  

Johannes schreibt, dass es damit anfängt im Tempel in Jerusalem, wo Jesus lehrt. Er hat großen Zulauf, denn für die Gottesdienstbesucher ist Jesus der „König der Juden“, der Retter, der Jerusalem und das Heilige Land von der römischen Besatzungsmacht befreien wird. Ungeduldig stellen sie Jesus deshalb zur Rede: „Wie lange willst du uns noch hinhalten? Sag es uns frei heraus: Bist du der versprochene Retter?“ (Joh. 10, 24). 

Das sind drängende Fragen, die man eigentlich einem politischen Anführer stellt, von dem man sich eine Revolution verspricht. Doch da sind sie bei Jesus an den Falschen geraten, und deshalb verstehen sie Jesu Antworten nicht. Sie halten ihn deshalb wahlweise für verrückt oder für besessen; manche wollen ihn sogar steinigen!

Daher flieht Jesus aus Jerusalem. Zuerst zum Jordan, wo er drei Jahre zuvor getauft und von Gott berufen wurde: „Das ist mein geliebter Sohn…“ (Matt. 17,5)

Kurz darauf besucht er Maria und Martha in Bethanien, einem Vorort von Jerusalem. Lazarus, der Bruder der beiden Frauen, ist gestorben und bereits seit 4 Tage tot: Jesus erweckt ihn zurück zum Leben. Um danach abermals „in den Untergrund“ zu gehen: er flieht nach Efraïm, einem kleinen Dorf am Rande der Wüste.
In der Zwischenzeit schmieden die religiösen Würdenträger Israels immer konkretere Pläne, Jesus loszuwerden. Er ist für sie zu einer realen Gefahr geworden, fürchten sie doch um ihren religiösen und politischen Einfluss. Jesus muss weg – ein für alle Mal und endgültig: „Von diesem Tag an waren die führenden Männer fest entschlossen, Jesus zu töten.“ (Joh. 11, 53)

Nun zieht sich die Schlinge immer weiter um Jesus: zweimal steht er kurz vor der Steinigung. Er hat Angst, er ist auf der Flucht und versteckt sich. Doch Informanden melden der Religionsbehörde seine Aufenthaltsorte. Seine Widersacher wissen also zu jedem Zeitpunkt, wo Jesus gerade ist, und seine Verfolger sind ihm dicht auf den Fersen. 

Das also ist die Situation vor dem Passafest, das bald gefeiert wird. Viele Menschen kommen zum Feiern nach Jerusalem und haben doch nur eine Frage: sie wetten: „Was meint ihr? Zum Fest wird Jesus doch sicher kommen!“ (Joh. 11, 5)

 

Und tatsächlich: Jesus kommt, und die Menschen in Jerusalem sind begeistert: „Da nahmen sie Palmzweige, zogen ihm entgegen vor die Stadt und riefen laut: Gepriesen sei Gott! Heil dem, der in seinem Auftrag kommt! Heil dem König Israels!“ (Joh. 12, 13).

Jesu Einzug in Jerusalem: was für die Menschen ein Triumphmarsch ist, ist für Jesus die Kapitulation: nach wochenlanger Flucht gibt Jesus auf und fügt sich seinem Schicksal. 

An dieser Stelle setzt der Predigttext ein: unter den Besucherinnen und Besuchern des Passa-Festes befinden sich auch zahleiche ausländische Gäste. Sie möchten Jesus, diesen bekannten wundertätigen und wortmächtigen Rabbi aus der galiläischen Provinz, kennenlernen und hautnah miterleben, wie er hier und heute die Monarchie ausruft und als König Israels den römischen Besatzern den Stuhl vor die Tür zu setzt. 

Sie wenden sich also an den Jünger Philippus: „Herr, wir wollen Jesus sehen“ (Joh. 17, 12). 

Und der Herr Philippus gibt diesen Wunsch an Jesus weiter – vermutlich mit stolz geschwellter Brust, weil er endlich mal gefragt wird… 

Und Jesus? Er reagiert darauf gar nicht; mit seinen Gedanken ist er bereits ganz woanders: „die Stunde ist gekommen!“ (Joh. 17, 13)

Vielleicht denkt Jesus auch an den Psalm 84, den wir am Anfang gebetet haben. 
Und wenn ich diesen Psalm jetzt mit den Augen Jesu sehe, dann blicke ich in die Augen eines traurigen, zutiefst verzweifelten und von Todesangst gequälten Mannes. Dann blicke ich in die Augen Jesu, der sich danach sehnt, eine sichere Bleibe zu haben, ein Nest wie die Schwalben:

„Wie lieb sind mir deine Wohnungen, Herr Zebaoth. Meine Seele sehnt sich danach und wünscht sich nur: ich möchte so gerne beim Herrn sein. Mit Leib und Seele schreie ich nach dir, nach dem Gott meines Lebens. Glücklich sind die Menschen, die einen sicheren Platz bei dir finden.“

Ich sehe beides: Christus, wahrer Gott, durch den wir haben himmlische Gaben, und der der wahre Heiland ist.
Und ich sehe Jesus, wahrer Mensch: gescheitert und gefangen in seiner Angst: vor dem Spott und den Schmerzen, vor den blutigen Wunden und dem Tod. 

Ich sehe Jesus, der sich nichts sehnlicher wünscht als einen sicheren Platz in der Geborgenheit Gottes. 
Amen.

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle unsere Vernunft, der bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. 
Amen.

 

 

Lied

Mein schönste Zier und Kleinod (EG 437)

https://www.youtube.com/watch?v=68I7CCNqt0M&list=RD68I7CCNqt0M&start_radio=1

Mein schönste Zier und Kleinod bist auf Erden du, Herr Jesu Christ;
Dich will ich lassen walten 
und allezeit in Lieb und Leid in meinem Herzen halten.

Dein Lieb und Treu vor allem geht, kein Ding auf Erd so fest besteht;
das muss ich frei bekennen.
Drum soll nicht Tod, nicht Angst, nicht Not von deiner Lieb mich trennen.

Dein Wort ist wahr und trüget nicht und hält gewiss, was es verspricht,
im Tod und auch im Leben.
Du bist nun mein, und ich bin dein, dir hab ich mich ergeben.

Der Tag nimmt ab. Ach schönste Zier, Herr Jesu Christ, bleib du bei mir,
es will nun Abend werden.
Lass doch dein Licht auslöschen nicht bei uns allhier auf Erden.

 

 

Fürbittengebet

Mein schönste Zier und Kleinod bist du, Herr Jesus Christ.
Mit deinem Leben hast du uns gezeigt, wie dienende Liebe geht.
Wir beten für alle, die deinem Beispiel folgen: 

für die Menschen, die sich im Ehrenamt oder im Beruf für Andere engagieren – bei uns in Johann-Sebastian-Bach und in den Steglitzer Kirchen und Vereinen;
für die Mitarbeitenden der Hilfsorganisationen, die versuchen, die schlimmste Not zu lindern; 
für alle Pflegenden zuhause, in Heimen, Krankenhäusern und Hospizen, die sich um die kümmern, die allein nicht mehr zurechtkommen. 
Erhalte ihnen Allen ihre Kraft und ihre Liebe, und bewahre sie davor, zu verzweifeln und auszubrennen.
Wir bitten: Herr, erbarme dich.

Dein Lieb und Treu vor allem geht, das muss ich frei bekennen.
Herr Jesus, du hast uns zu deinem Leib, zu deiner Kirche gemacht. 
Wir beten:
für deine Kirchen – hier in Steglitz und auf der ganzen Welt: in all unserer Unterschiedlichkeit bekennen wir uns zu dir: wahrer Mensch und wahrer Gott.
Lass dich finden von denen, die dich suchen.
Sei mit allen, die um ihres Glaubens willen verfolgt werden. 
Wir bitten: Herr, erbarme dich.

Lass doch dein Licht auslöschen nicht bei uns allhier auf Erden.
Du bist in den Tod gegangen und hast Verlorenheit und Angst ausgestanden. 
Wir beten:
für alle, die verzweifelt sind und keinen Ausweg sehen; 
für die, die an schweren Krankheiten leiden und nicht mehr genesen werden,
und für die, die ihnen beistehen; 
für alle Menschen, denen das Liebste genommen wurde und die keinen Sinn mehr in ihrem Leben sehen: 
lass sie deinen Trost erfahren, und schenke ihnen Hoffnung und Licht.
Wir denken an die Menschen, um deren Leid wir persönlich wissen. 
In der Stille nennen wir dir ihre Namen:
Wir bitten: Herr, erbarme dich.

Jesus Christus, wahrer Mensch und wahrer Gott, 
du trägst uns in Liebe und machst alles neu. Danke dafür.
Dir sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.

 

Vaterunser

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. 
Amen.

 

Nach dem italienisch-beschwingten Liebeslied vom Anfang kommt jetzt der absolute Kontrast, und wir blicken – feierlich getragen und schwer und in traurigem Moll – geradezu deutsch also – in die Abgründe der Passion Jesu: „O Haupt voll Blut und Wunden“. Paul Gerhard lässt uns schaudernd daran Anteil nehmen, kongenial vertont nach einer Melodie von Hans Leo Haßler.

 

 

Lied

O Haupt voll Blut und Wunden (EG 85,1,5,8)

https://www.youtube.com/watch?v=MY-aowxVXfI&list=RDMY-aowxVXfI&start_radio=1

O Haupt voll Blut und Wunden, voll Schmerz und voller Hohn.
O Haupt, zum Spott gebunden mit einer Dornenkron'.
O Haupt, sonst schön gezieret mit höchster Ehr' und Zier,
Jetzt aber höchst schimpfieret: gegrüßet seist du mir! 

Erkenne mich, mein Hüter, mein Hirte, nimm mich an!
Von dir, Quell aller Güter, ist mir viel Gut's getan.
Dein Mund hat mich gelabet mit Milch und süßer Kost;
dein Geist hat mich begabet mit mancher Himmelslust. 

Ich danke dir von Herzen, O Jesu, liebster Freund,
für deines Todes Schmerzen, da du's so gut gemeint.
Ach gib, dass ich mich halte zu dir und deiner Treu'
und, wenn ich einst erkalte, in dir mein Ende sei!

Wir dürfen gewiss sein: wir sind von Gott gesegnet:

 

 

Segen

Der Herr segne dich und behüte dich.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.
Amen.

 

 

 

Informationen:

Wir laden sie ein zu den Andachten und Gottesdiensten am nächsten Wochenende:

zur Andacht am Gründonnerstag, 2. April um 18.00 Uhr mit Pfarrerin Brigitte Schöne und Sabine Erdmann an der Orgel
zum Gottesdienst am Karfreitag, 3. April um 10.00 Uhr mit Pfarrer Oliver Matri und Dorina Adelsberger an der Orgel
zu church@night am Karfreitag-Abend um 20.00 Uhr mit Oliver Matri und Team und Michael Köhn an der Gitarre
zur Frühandacht am Ostersonntag, 5. April um 6.00 Uhr auf dem Parkfriedhof mit Brigitte Schöne. Im Anschluss gibt es Kaffee und Panettone vor der Kirche
zum Ostergottesdienst mit Taufen und Abendmahl um 10.00 Uhr; mit Brigitte Schöne, Dorina Adelsberger an der Orgel und Gabi Berg mit der Flöte. Den Kindergottesdienst hält Katja Tobolewski. Im Anschluss gibt es Osterzopf im Kirchencafé
am Ostermontag, 5. April, findet um 10.00 Uhr der Regionalgottesdienst in der Dorfkirche Giesensdorf mit Pfarrer Michael Busch statt.

Die Kollekten am letzten Sonntag ergaben für Kirchen in Tansania € 199,43 und für die musikalische Arbeit unserer Gemeinde € 116,51.