Geistliche Angebote

Psalm, Lieder und Gebete von Pfarrerin Brigitte Schöne

 

Fußstapfen

 

Image by Gaby Bessen from Pixabay

 

Begrüßung

Liebe Leserinnen und Leser, ich begrüße Sie herzlich.
Heute ist der sogenannte „Sonntag des guten Hirten“.
Jesus erzählte seinen Leuten das Gleichnis von einem Hirten, der seine Schafe auf gute Weiden führt, der sie bewacht, begleitet, hütet, behütet.
So sieht sich Jesus selber.
So sei Gott für uns, sagt Jesus.

Heute ist der Sonntag, an dem wir auch darüber nachdenken können, welche Wege wir gehen. Welchen Schritten wir folgen. Gehen wir in den Fußstapfen anderer? Ist das gut?
Manchmal sind sie zu groß, manchmal zu klein…
Folgen wir Orientierungen? Und ist Jesus so eine?

Machen wir uns auf den Weg an diesem Sonntagmorgen. Hören wir biblische Texte, beten wir, singen wir und fragen wir uns: Spüre ich den Optimismus der Osterbotschaft? Denn der Herr ist auferstanden!

Schön, dass Sie lesend mit dabei sind.

In der Kirche hören wir heute die Sonate für Orgel und Blockflöte von Arcangelo Corelli (1653-1713), Sonate 4, op.5, Adagio: https://www.youtube.com/watch?v=8w6CSgGgTmE

 

Psalm 23

(Ev. Gesangbuch Nr. 711)

Der Herr ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.

      Er weidet mich auf einer grünen Aue
      und führet mich zum frischen Wasser.

Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.

      Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
      fürchte ich kein Unglück;

denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.

      Du bereitest vor mir einen Tisch
      im Angesicht meiner Feinde.

Du salbst mein Haupt mit Öl
und schenkst mir voll ein.

      Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen
      mein Leben lang,

und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar. Amen.

 

Psalm 23 in einer Übertragung

Menschheitstraum

Immer
und
überall DU

uralter Menschheitstraum
vom Beschütztsein
vom Leben
unter sorgender, bergender Hand

überall
DU

Grüne Oasen, ein Quell für meine dürstende Seele
Grade Wege, ein Halt für mein suchendes Herz

überall
DU

Klare Worte, ein Aufschrei gegen mein verzweifelndes Schweigen
Reiche Speise, ein Schutz gegen meine verzehrenden Schatten

überall
DU

volle Becher, ein fest für mein Leben
Heilige Zeichen, ein Horizont über mein Sterben hinaus

überall
DU

Unter sorgender bergender Hans
Leben im
Beschütztsein im
Uralten Weltenraum

DU ÜBERALL
und
IMMER

Vera-Sabine Winkler

 

Gebet

Wir hören Gottes Wort,
aber hören wir auch auf Gottes Wort?
Sie wollen uns doch Orientierung sein…

Halten wir uns an seine Gebote?
Richten wir uns nach seinen Ordnungen?
Nehmen wir seinen Rat an?
Erfüllen wir seinen Willen?

Achten wir auf die Zeichen, die Gott uns gibt?

Fragen wir nach Gott, wenn wir Pläne schmieden
oder Entscheidungen treffen?

Oder hören wir nur auf uns,
auf unser Gefühl
oder unsere Erfahrungen,
unsere Vernunft?

Wie fern sind wir Gott,
wenn wir unser Leben gestalten?

Und wie nah ist uns Gott?

Denken wir in der Stille darüber nach…

STILLE

Gott, vergib, dass wir Dein Angebot so oft nicht annehmen. Dass wir uns in unseren Fragen nicht an Dich wenden.
Wir bitten dich:
Kyrie eleison - Herr, erbarme dich.
Christe eleison - Christe, erbarme dich

 

Zuspruch

Gott verspricht:
„Wer auf mein Wort hört
und mir vertraut,
der findet, was er zum Leben braucht.“ (nach Sprüche 16,20)

 

Gebet

mit Worten von Dietrich Bonhoeffer

Herr Gott,
erwecke in meiner Seele
das große Verlangen nach Dir.
Du kennst mich und ich kenne dich.
Hilf mir, dich suchen und finden.

Herr Jesus,
wenn ich angefochten bin,
weil ich Gott und seine Macht
und Liebe nicht sehen kann in dieser Welt,
so lass mich fest auf dich blicken,
denn du bist mein Herr und mein Gott.

 

Lied

Wir wollen alle fröhlich sein (Ev. Gesangbuch Nr. 100, 1–2, 5)

https://www.youtube.com/watch?v=pBDkqE5gJiI

1) Wir wollen alle fröhlich sein
in dieser österlichen Zeit,
denn unser Heil hat Gott bereit'.
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja.
Gelobt sei Christus, Marien Sohn.

2) Es ist erstanden Jesus Christ,
der an dem Kreuz gestorben ist;
ihm sei Lob, Ehr zu aller Frist
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja.
Gelobt sei Christus, Marien Sohn.

5) Des freu sich alle Christenheit
und lobe die Dreifaltigkeit
von nun an bis in Ewigkeit.
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja.
Gelobt sei Christus, Marien Sohn.

(Hier eine Aufnahme zum Mitsingen: https://www.youtube.com/watch?v=mnTQ6ps51XY)

 

Liebe Leserinnen und Leser,
der Evangelist Johannes deutet Jesus Christus durch das Bild vom Hirten. Wie der Hirt für die Herde sorgt, so sorgt Jesus Christus für seine Gemeinde. Darum darf sie Zutrauen zu seinem Wort haben.

Hören wir davon in der biblischen Lesung bei Johannes im 10. Kapitel, Verse 11-16.

 

Evangelium

Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.
Der Mietling, der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht – und der Wolf stürzt sich auf die Schafe und zerstreut sie –, denn er ist ein Mietling und kümmert sich nicht um die Schafe.
Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie mich mein Vater kennt; und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe.
Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden.

 

Gedanken zum Sonntag

I
Liebe Leserinnen und liebe Leser,
liebe Schwestern und Brüder in Christus,

manchmal schaue ich Fernsehfilme. Das tut mir gut.
Da werden nicht nur leichte, aber immer überschaubare Probleme bearbeitet. Hineinversetzt in schönste Landschaften und wunderbare Häuser.
Ich denke dann: Da würde ich auch gern leben und wohnen, … und gleich danach denke ich: Aber da haben die Menschen auch Probleme. Keine heile Welt…

Neulich wurde das Thema der „großen Fußstapfen“ bearbeitet.
Ein junger Mann stand im Mittelpunkt.
Die Mutter eine erfolgreiche, sehr angesehene und engagierte Ärztin.
Der Vater ein Rechtsanwalt mit eigener Kanzlei.

Die Eltern sind schon fast zwei Jahrzehnte kein Paar mehr, aber kommen in freundschaftlicher Weise miteinander klar.
Der Sohn sucht seinen Weg.
Irgendwann studiert er Jura – so wie der Vater.
Er hat die Menschen im Blick und fühlt sich schnell verantwortlich – so wie die Mutter.
Die Eltern sind stolz.

Und dann bemerken alle: Der Sohn ist nicht mehr wie früher. Irgendetwas stimmt nicht. Inzwischen lebt er in Paris, ist Teil einer internationalen Anwaltskanzlei, ist mit der Tochter des Senior Partners verlobt…
All das bewirkt in ihm irgendwann einen nicht mehr auszuhaltenden Druck.
Medikamente müssen helfen…ein Abgrund tut sich auf.

Fußstapfen, dachte ich.
Viel zu große Fußstapfen, in denen der junge Mann da zu gehen versucht, dachte ich.
Der Arme.

Wir kennen sicher alle eine andere Situation: Ein kleines Mädchen klappert in den Stöckelschuhen der Mutter durch die Wohnung. Alle lachen. Es ist so ein fröhlicher Anblick. Es ist ein schöner Spaß.

Hier ist es ernst. Für diesen jungen Mann ist das kein Spaß und niemand hat etwas zu lachen.

II
Am Ende des ersten Jahrhunderts nach Christus, vielleicht war es im Jahre 70 oder 80 nach Christus, schreibt jemand einen Brief an Christengemeinden. Von Petrus sei er, so steht darüber, aber das war wohl nur so gesagt, um auf den Brief aufmerksam zu machen. Er hat wichtiges zu sagen und zwar für alle, die an Jesu Botschaft glauben und ihr Leben in diesem Sinne leben.
Und hier geht es um Fußstapfen. Um sehr große Fußstapfen.

Ich möchte Ihnen einen Abschnitt daraus lesen: 1. Petr 2,21b–25

21Denn dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch
und euch ein Vorbild hinterlassen, dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußstapfen;
22er, der keine Sünde getan hat und in dessen Mund sich kein Betrug fand;
23der, als er geschmäht wurde, die Schmähung nicht erwiderte,
nicht drohte, als er litt,
es aber dem anheimstellte, der gerecht richtet;
24der unsre Sünden selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz,
damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben.
Durch seine Wunden seid ihr heil geworden.
25Denn ihr wart wie irrende Schafe; aber ihr seid nun umgekehrt zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen.
Gott segne an uns sein Wort.

Liebe Gemeinde,
Jesus – ein großes Vorbild….
Menschen wollen sein wie er. In seinen Fußstapfen gehen.

Der amerikanische Präsident hat sich gerade in einem Bild zu Jesus erklärt – und sich damit der weltweiten Lächerlichkeit preisgegeben. Weil wir wissen: Die Fußstapfen Jesu sind zu groß! Niemand kann in seinen Fußstapfen gehen. Es wäre so, als würden wir in Gottes Fußstapfen gehen wollen.
Aber: Ihnen folgen, das können wir!

Und genau so steht es ja auch im heutigen Predigttext. 21Denn dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch und euch ein Vorbild hinterlassen, dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußstapfen;

Nachfolgen! Hinterher sehen und hintergehen. Wie die Schafe dem Hirten (das Motiv dieses Sonntages). Ausschau halten. Sich orientieren. Die eigenen Füße gehen lassen. Den eigenen Weg finden. Der Hirte ist nicht immer da, aber gegenwärtig.

Die eigenen Füße gehen lassen…das gefällt mir!
Die biblischen Verse sind ein Erinnerungstext, die uns sagen wollen: Lasst Eure Füße die eigenen Abdrücke in den Sand setzen. Prägt die Welt mit dem, was ihr seid! Nicht mehr und nicht weniger!
Eine schöne Aufgabe am Sonntagmorgen: nachdenken, wer wir sind und welche Fußstapfen wir hinterlassen. Da können wir nun die ganze Woche drüber nachdenken. Und auch darüber, ob wir frei gehen oder ob wir sie möglicherweise doch mehr oder weniger mühevoll in vorgegebene Abdrücke im Boden setzen.
Sowas kann ja hilfreich sein – der Weg ist vorgegeben.

Sowas kann ja einfacher sein – es sind da schon Wege gebahnt in unwegsamem Gelände. Mein Fuß in die Fußstapfe des anderen – nicht nur bei Tiefschnee kann das leichter sein.

Ein solches Gehen nimmt uns aber auch den Blick in die Weite, während wir immer auf den Weg und die Fußstapfen vor uns starren…

Eigene Schuhe braucht es und eigene Wege.

III
Es braucht aber auch Orientierung. Darum geht es dem Briefeschreiber.
Er will erinnern, dass wir in unserem unübersichtlichen, bedrohten und manchmal sehr mühsamen Leben Orientierung haben.
Wir!
Wir Getauften!
Wir Jesus-Freundinnen und -Freunde sind eingeladen und sogar berufen, diesem Weg Jesus zu folgen.
Mit Jesus haben wir eine Orientierung!

Schauen wir mal hin, was der Petrusbrief dazu sagt. Hier heißt es:
22er, der keine Sünde getan hat und in dessen Mund sich kein Betrug fand;
23der, als er geschmäht wurde, die Schmähung nicht erwiderte,
nicht drohte, als er litt,

In diesen Versen geht es viel ums Reden: Jesus betrog nicht. Jesus machte Menschen nicht verächtlich. Er beleidigte und beschimpfte nicht. Er machte auch Menschen nicht schlecht. All das bedeutet ja das Wort „schmähen“, das Martin Luther benutzte.

Gut, wenn wir uns daran orientieren. Das ist gut für uns und unsere Gemeinschaften. Immer wieder sind wir alle herausgefordert, solchen Verhaltensmustern zu widerstehen. Oft genug ist das nicht leicht. Es ist nicht leicht, nicht so zurückzugeben, wie es uns entgegenkommt. Doch wenn es gelingt, schaffen wir eine heilsame Unterbrechung in den Spiralen der Eskalation.

Auf Menschen schauen mit den Augen Gottes ist bisweilen sehr schwer. Doch als Kinder Gottes können auch wir in jedem Gegenüber einen Funken Mensch entdecken.
Und weil wir das können, hat das Gegenüber eine Chance zu einem Neustart. Das ist Ostern. Das ist Ostern im Alltag. Neuanfang. Auferstehung.

IV
In unserer heutigen Zeit laufen wir sehr individuell durchs Leben. Es ist eine große Errungenschaft, dass wir das können. Wir erforschen uns selbst und unsere Besonderheiten. Welch eine Vielfalt unter den Menschen – stellen wir fest. Dass wir viel weniger in festen vorgegebenen Rastern und strengen Strukturen leben müssen, sondern in großer Freiheit uns entfalten können, das ist ein großes Glück. Und ein anstrengendes Glück. Oft genug aber auch ein einsames: In unserer wunderbaren Individualität irren wir uns durchs Leben.

Hier möchte ich beim schönen Wort vom – wie es im Petrusbrief heißt – „Hirten und Bischof eurer Seelen“ innehalten.
Erinnern wir uns an den ganzen Vers:
25Denn ihr wart wie irrende Schafe; aber ihr seid nun umgekehrt zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen.
Jesus, der gute Hirte, der Bischof der Seelen.

Ein Bischof ist im besten Sinne ein Achtender, ein Hüter, einer, der drauf sieht.
Ich finde es ein schönes Bild zu wissen, dass ich beachtet und behütet bin. Zu so einem mich hinzuwenden, fällt leicht. Hier auch Orientierung zu finden, ist besonders anziehend und hält mich.

Der Briefeschreiber im Petrusbrief sagt: Gott sieht Dich! Wohin auch immer du deine Füße setzt. Gott bietet in Jesus an, voran zu gehen, auf dass wir diesem Weg nachfolgen können. Wie Schafe einer Herde: als besonderes Geschöpf eingebunden in eine Gemeinschaft. Mit Freiraum, neugierig die Welt um mich zu erkunden und zu betreten. Und mit der Zusage: Wenn Gefahr droht, bin ich geborgen (denn was machen denn Schafe bei Gefahr? – sie gehen alle zusammen; werden wie ein Schaf).

V
Der junge Mann im Film hat nun eine große Aufgabe vor sich. Er muss es schaffen, ohne Tabletten das Leben zu bestehen. Und das bedeutet für ihn, seinen EIGENEN Weg zu finden. Die Eltern können gute Orientierung sein, aber in ihren Fußstapfen zu gehen nimmt ihm alle Energie und den Blick für seinen ganz eigenen Weg. Die Schritte der Eltern sind nicht seine. Mit dem Finden seiner Schritte wird er zu dem Geschöpf, zu dem Gott ihn gemacht hat. Möge er dabei auch „den Hirten der Seelen“ finden. Amen.

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle unsere Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

 

Arcangelo Corelli: Sonata op. 5 n. 4: https://www.youtube.com/watch?v=h1ZnGMKDZqk

 

Fürbittengebet

(Albert Wieblitz)

Barmherziger Gott,
die Wege, die wir in unserem Leben gehen, sind nicht immer leicht und eben.
Manchmal haben wir das Gefühl, uns in einem finsteren Tal zu verirren.
Wir fühlen uns verlassen, verloren – und haben Angst.

Stärke uns den Glauben und das Vertrauen darauf,
dass du auch dann bei uns bist,
dass du uns trägst, vor uns hergehst und Wind im Rücken bist.

Niemand soll verloren gehen und niemanden gibst du verloren.

Darum wollen wir dir Menschen ans Herz legen, die in diesen Tagen vieles verloren haben oder zu verlieren fürchten.
Menschen, die den Verlust ihrer Lebensträume beklagen, die keine Auswege sehen,
die sich in sich selbst verkriechen,
die das Ende ihres Lebens betrauern.

Wir bitten aus tiefstem Herzen, Gott: Verhilf zum Frieden!
im Sudan, in der Ukraine, im Nahen Osten.
Berühre die Herzen der Kriegsherren.
Lass sie klug werden.

Auch uns selbst legen wir dir, Gott, ans Herz.
Was uns betrübt und bedrückt, sagen wir dir in der Stille:     Stille

Voller Barmherzigkeit bist du, Gott, unser Hirte.
Darauf wollen wir uns einlassen. So beten wir:

 

Vater Unser

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.

 

Lied

Verleih uns Frieden gnädiglich (Ev. Gesangbuch Nr. 421)

Verleih uns Frieden gnädiglich,
Herr Gott, zu unsern Zeiten.
Es ist doch ja kein andrer nicht,
der für uns könnte streiten,
denn du, unser Gott, alleine.

 

Segen

Gott segne Dich.
ER mache Dich frei von allen inneren und äußeren Zwängen,
von allem „du musst“, „du sollst“,
von den Erwartungen anderer:
„man tut“, „es wäre gut, wenn…“.

ER gebe dir Mut und Kraft,
deinen eigenen Weg zu gehen,
den für dich bestimmten Weg
zu suchen und zu finden.

Gott behüte dich
und schütze dich vor allem Unheil.
Nie sollst du dich verlassen fühlen
und widrigen Umständen hilflos ausgesetzt sein.
ER stelle dir jederzeit einen guten Menschen zur Seite.

Gott lasse sein Antlitz über dir leuchten, sei dir gnädig
und schenke dir reichlich sein Erbarmen.
ER schenke Dir offene Augen und Ohren,
auf das du allezeit seine Taten und Wunder erkennst
in den unscheinbaren Dingen des Alltags.

Gott schenke dir Frieden und Heil.
Lob und Tadel anderer sollen dich weder beirren noch verwirren.
ER schenke dir innere Sicherheit und Zuversicht.
Ablehnung soll dich nicht erschrecken oder gar betäuben.
Angst soll nicht dein ständiger Begleiter sein.

So bewahre dich und segne dich der dreieinige Gott
Vater Sohn und Heilige Geistkraft –
heute, morgen und alle Tage deines Lebens.
Amen.

 

Mit herzlichen Grüßen, Pfarrerin Brigitte Schöne

 

Wenn Sie Fragen oder Anregungen zu diesem Gottesdienst haben, dürfen Sie mir gerne schreiben: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

Informationen

Gottesdienst feiern wir am kommenden Sonntag, 26.04.2026, um 10:00 Uhr mit Pfr. Oliver Matri und Alain Brune-Cosme (Orgel).

Urlaub: Die Küsterei ist bis zum 26. April urlaubsbedingt geschlossen.
Pfarrerin Schöne ist vom 21.-30. April im Urlaub.
Bitte wenden Sie sich an Pfr. Matri. Tel: 0151-17607246
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

Kollektensammlung

Die heutige Kollekte sammeln wir für die Bekämpfung von Kinderarmut und für Projekte zum Schutz und zur Begleitung von Kindern (je ½) und für die Kirchenmusik in unserer Gemeinde (OrgelPlus).

Spendenkonto: Ev. Kirchenkreisverband Berlin Süd-West
IBAN: DE34 5206 0410 1803 9663 99
BIC: GENODEF1EK1
Kennwort: Kollekte 19.4.2026 (und gewünschter Verwendungszweck)

Wir leiten Ihre Kollekte ggf. weiter! Gern senden wir auch eine Spendenbescheinigung zu.