Jeden dritten Freitag im Monat um 19:00 Uhr

 

 

Jeden dritten Freitag im Monat um 19:00 Uhr treffen wir uns in der Kirche, um innezuhalten, zur Ruhe zu kommen und Kraft zu tanken. Und das mit Hilfe der gesungenen meditativen Gebete aus Taizé. Begleitet mit Klavier und/oder Gitarre, ab und zu eine Flötenstimme (Gabi Berg), dazu die Gelegenheit eine persönliche Fürbittkerze zu entzünden, Worte aus der Bibel zu hören und Stille zu erleben.

Zur Communauté (dt. Gemeinde/Gemeinschaft) von Taizé, einem kleinen Dorf in Südfrankreich, gehören rund 80 Brüder. Einige von ihnen leben in Asien, Afrika und Südamerika mit den Ärmsten. Sie ist, wie die Gemeinschaft „Chemin Neuf“, in der unser Pfarrer Oliver Matri wirkt, ein Orden, in dem protestantische, anglikanische, römisch-katholische und orthodoxe Christen im Glauben an die eine ungeteilte Kirche Gottes zusammenleben, ohne mit irgendjemandem zu brechen, gelebte Ökumene. Gegründet 1949 von Frère Roger Schutz-Marsauche, einem reformierten Pastor aus der Schweiz, als ein „Gleichnis der Gemeinschaft“, um Wege zur Heilung der Spaltungen zwischen den getrennten Christen und zur Überwindung von Konflikten in der Menschheit zu öffnen.

1963 ruft er die „Operation Hoffnung“ ins Leben – eine Spendenaktion, die zunächst landwirtschaftlichen Genossenschaften in Lateinamerika zugutekommt. Später hilft sie Menschen in Not in verschiedenen Teilen der Welt.

Das ganze Jahr über empfängt die Communauté zehntausende junger Menschen aus der ganzen Welt. Sie kommen zu einwöchigen Treffen, bei denen sie eine Erfahrung des Gebets und des gemeinsamen Lebens machen – mit Bibeleinführungen und Gesprächen in kleinen Gruppen, um sich Fragen über das eigene Leben und ihre Zukunft zu stellen. Die guten Botschaften von Jesus Christus werden in Taizé mit beeindruckender Schlichtheit gelebt, bezeugt und vermittelt. Sie heißen Versöhnung und Gewaltlosigkeit, oder Leidenschaft der Hoffnung. Christus, so wurde Frère Roger nicht müde zu versichern, hat Frieden in Aussicht gestellt. Frère Roger regt an, das schon jetzt zu leben. Vielleicht liegt in dieser einfachen Botschaft und den - oft auch meditativ gesungenen - unkomplizierten Gebeten das Geheimnis der bewegenden Wirkung.

„Nada te turbe“ z.B. im Singt Jubilate die Nr. 145 oder „Bless the Lord“ Nr. 115 sind der Gemeinde schon wohl bekannt. Haben sie Lust noch mehr Taizélieder kennenzulernen? Wir, Dorina und Jürgen Adelsberger, genießen als Musiker die Tiefe des musikalischen Gebets, als ruhigen Fluss, der alle anderen Gedanken verstummen lässt.

Herzliche Einladung.